Triathlon Leistungssteigerung
Triathlon / Ironman Vorbereitung
FIT FÜR TRIATHLON: absolute Fitness für den TriathlonTriathlon:
Energieverbrauch während eines Triathlon (Ironman):
Ca. 9.000 kcal. verbraucht ein 70 kg schwerer Athlet um den Ironman zu bewältigen. Will man diese Energie durch Kohlenhydrate decken, so entspricht dies einer Nahrungsaufnahme von ca. 15 kg Kartoffeln, 13 kg Naturreis oder 10 kg Nudeln (gekocht) oder man verbrennt 1 kg Körperfett.
Triathlon und L-Carnitin:
Da man unmöglich diese Mengen an Nahrungsmittel zu sich nehmen kann, beginnt der Körper auch Fett zu verbrennen. Erst nach 30 Minuten liefert Fett ca. 20%, nach 60 Minuten bereits ca. 70-80 % der verbrauchten Energie. Voraussetzung hierfür ist jedoch, daß im Körper eine ausreichende Menge Carnitin gespeichert ist. Der Körper produziert Carnitin aus den Aminosäuren Lysin und Methionin, vorausgesetzt man ißt genügend Fleisch, denn Lysin und Methionin ist fast ausschließlich in Fleisch enthalten. Da die meisten Triathleten eine kohlenhydratreiche Ernährung einer eiweißreichen Nahrung vorzuziehen, sollte L-Carnitin zusätzlich eingenommen werden.
Triathlon: Fettverbrennung während eines Ironman Das körpereigene Fett ist pure Energie, es besitzt mit 9,3 kcal. pro Gramm einen mehr als doppelt so hohen Brennwert wie Kohlenhydrate und Eiweiß (jeweils 4,1 kcal. pro Gramm), schade nur, daß der Körper so schwer an diese Kalorien rankommt. Im Gegensatz zu Kohlenhydraten, kann Nahrungsfett nicht direkt über das Blut zur Muskelzelle transportiert werden. Es wird erst einmal in die Fettdepots eingelagert. Von dort aus wird es mittels Carnitin in die Mitochondrien befördert, wo das für die Muskelarbeit benötigte ATP (Adenosintriphosphat) entsteht. Die Menge ATP, die unmittelbar zur Verfügung steht, entscheidet über die sportliche Leistungsfähigkeit. Durch die verbesserte Fettverbrennung werden die Kohlenhydrate (Glykogenspeicher) geschont. Der Sportler muß während des Triathlons weniger Kohlenhydrate zu sich nehmen. L-Carnitin wirkt stabilisierend auf den so wichtigen Blutzuckerspiegel und wirkt Unterzuckerung entgegen.
Triathlon und Creatin:
Ein weiterer Garant für viel Energie ist Creatin. Für den Fall einer intensiven Belastung hat der Organismus Reserven angelegt, den Creatin-Phophat-Speicher. Daraus kann innerhalb kürzester Zeit viel ATP freigesetzt werden. Die Größe dieses Speichers hängt vom Trainingszustand, der Muskulatur aber auch stark von der Creatinzufuhr ab. Der Körper kann mit der Nahrung - vor allem mit Fleisch und Fisch - bis zu 2 g Creatin aufnehmen. Die Eigenproduktion durch Niere, Leber und Bauchspeicheldrüse ist auf 1 g begrenzt. Diese Menge reicht nicht für starke körperliche Belastung - und schon gar nicht für einen Ironman. Die Studien haben bewiesen, daß eine zusätzliche Zufuhr zu einer verbesserten Leistungsfähigkeit führt.
Triathlon und Elektrolytgetränke:
Obwohl der Mensch überwiegend aus Wasser besteht, reagiert er auf geringe Verluste bereits sehr empfindlich. Durch einen Wasserverlust von 1-2 % des Körpergewichts, das sind bei einem 70 kg schweren Sportler 0,7-1,4 Liter, wird die Leistungsfähigkeit bereits eingeschränkt. Dies kann bei intensiver Belastung bereits nach 45 Minuten auftreten. Bei größeren Wasserverlusten besteht die Gefahr von Kreislaufstörungen bis hin zum Kollaps. Durch die erhöhte Schweißbildung verliert der Körper auch eine große Menge Mineralstoffe, die für die Regulation des Wasserhaushalts unverzichtbar sind. Während eines Triathlon ist deswegen auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme zu achten. Wegen des hohen Anteils an Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralien eignen sich hierfür am besten sogenannte Elektrolytgetränke. Wichtig hierbei ist außerdem für die Aufrechterhaltung des Kreislaufsystems, daß genügend Natrium und Kalium im Getränk enthalten sind.
